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<pre>Bei Hannover 96 herrscht zurzeit tiefe Bestürzung. Allerdings nicht wegen der sportlichen Situation, die nun in den Hintergrund gerückt ist, sondern aufgrund des tragischen Todesfalles von Nachwuchsspieler Niklas Feierabend, der am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.  <p> Es ist schwer zu glauben, dass die Hamburger den Ligaverbleib doch noch gebacken kriegen. Der Rückstand auf die Relegation beträgt bei acht ausstehenden Spieltagen sieben Punkte. Die Hansestädter werden diese Lücke nur durch ein Wunder schließen können.  <p>  Gegen die im Vergleich deutlich stabiler agierenden Schanzer deutet somit erst recht vieles auf eine holprige Angelegenheit hin; zumal der FC Ingolstadt bekanntlich zu der unangenehmsten Sorte der kleinen Bundesliga-Fische zu zählen ist. <p> Dass die Charlottenburger damals unter Jürgen Röber zeitweise sogar in der Champions League kickten, ist angesichts der folgenden Krisen fast in Vergessenheit geraten — bis nun Pal Dardai offenbar mit der Zielstellung angetreten ist, diese verschütteten Erinnerungen aufzufrischen. <p>  Und da die bereits als Absteiger feststehenden Franken bereits nach 4 der jüngsten 5 Partien ohne Torerfolg nach Hause gingen, traue ich nun auch den Köpenickern eine weiße Weste zu.  </pre>


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<pre>Deshalb darf sich auch Hertha BSC Chancen ausrechnen – zumindest auf ein Tor. Denn die Blau-Weißen treffen regelmäßig, punkten jedoch zu wenig. In den letzten 13 Bundesliga-Spielen haben sie nur zwei Mal nicht getroffen, allerdings fehlt die Stabilität. Als Vorletzter geht die Abstiegsangst um. Deshalb: Sieg Union, auch wenn beide Teams Tore erzielen.  <p> Auch wenn die vor Wochenfrist in Leverkusen verspielte 2:0-Führung schmerzt, gelte es den beim 2:2 in der BayArena erzielten Punkt in der BayArena daher als gewonnenen Zähler zu werten.  <p>  Werder Bremen hat einen Start zum Vergessen hingelegt, mit dem FC Bayern (0:4) und Freiburg (0:1 in letzter Sekunde) aber auch sehr harte Gegner zugeteilt bekommen. Nun wollen die Hanseaten im Heimspiel gegen Mainz vor der Länderspielpause unbedingt gewinnen. <p> Dabei ließ das jüngste Unentschieden gegen die Wölfe aber sogar erahnen, dass diese Entwicklung noch immer Luft nach oben kennt. Denn obwohl die Geißböcke in den ersten 70 Spielminuten dank ihrer schnellen Gegenstöße ein erstaunlich deutliches Chancenplus verbuchten, kam letztlich doch nur wieder das bereits aus dem Vorjahr bestens bekannte Remis für die Hausherren herum. <p>  Waren die Sachsen mit 16 an den ersten sieben Spieltagen erzielten Toren gewohnt treffsicher in die Saison gestartet, kamen zuletzt gegen Augsburg und Schalke nur jeweilige Nullnummern herum.  </pre> 


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<pre> Zum Abschluss nehmen wir auch noch die Partie zwischen Bochum und Hoffenheim unter die Lupe. Die TSG taumelt, liegt nur mehr drei Punkte vor dem Relegationsplatz und holte in den jüngsten drei Spielen lediglich einen Punkt bei einem Torverhältnis von 4:9.  <p> Lässt es der BVB bei seinen Auftritten im Signal Iduna Park ohnehin fast immer krachen, haben es auch die Kraichgauer in den ersten beiden Runden bereits auf sechs Tore gebracht.  <p>  Samstag, 10. Dezember 2016 um 18:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp <p>  Der FC Köln wurde nach dem Derbysieg gegen Gladbach kalt erwischt, kassierte in Leipzig ein desaströses 0:6. Der schwache Lauf der Offensive setzt sich damit fort, und nun geht es auch noch gegen den heimischen Angstgegner! <p>  Die vor allem für die Psyche aus diesem Last-Minute-Sieg erhofften Langzeiteffekte schienen danach in Ingolstadt tatsächlich erstmals feststellbar zu sein: Gegenwärtig reiten die Berliner eine Welle, die durchaus auch ein weiteres Mal den FC Schalke überspülen kann.  </pre>


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<pre> Zwischen Köln und Freiburg hingegen könnte es in meinen Augen anders ablaufen. Der FC ist noch nicht abgestiegen, genau das aber könnte am Wochenende passieren. Schon seit Monaten stellt er den schlechtesten Angriff, der erst 24 Mal getroffen hat.  <p> Ausgerechnet der VfB ist derzeit im Hoch, hat sich von den Abstiegsrängen (vorerst) befreit und ist erstmals in dieser Saison seit vier Spielen ungeschlagen (2S, 2U). Allerdings gelangen in der ganzen Saison erst zwei Clean Sheets, Hertha zumindest drei – also sollten auch mindestens drei Tore fallen. Da der Trainereffekt unter Pal Dardai bisher nie einsetzte, visiere ich einen Stuttgart-Sieg mit Über 2,5 Toren zu einer spannenden Quote an.   <p> Das ist das vorläufige Resultat eines desaströsen Starts in die neue Saison der Bundesliga. <p>  Was die Dreifachbelastung im ungünstigen Fall für Folgen hat, bekam der FSV Anfang November mit voller Wucht zu spüren; nach dem desaströsen 1:6 in Anderlecht wurde dann auch beim 1:3 in Leipzig nur mit knapper Not ein weiterer Untergang vermieden.  <p> Dazu kommt: Werders Abwehr war in der vergangenen Saison ohnehin schon die ungefährlichste der gesamten Bundesliga. Somit wird aus diesem Mannschaftsteil auch in der laufenden Spielzeit keine Torlawine zu erwarten sein.  </pre>


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<pre> Während Hannover vier der letzten fünf Heimspiele verloren hat, hat Werder nur zwei der jüngsten fünf Auswärtspartien verloren. Aus den letzten zwei Dienstreisen nahmen die Bremer insgesamt vier Punkte mit — nach einem 2:2 in Gladbach und einem 3:1 in Augsburg.  <p> Hannover ist eine Mannschaft, die den „Nagelsmännern“ an sich liegt. Doch im Moment hat Hoffenheim mit einer langen Verletztenliste zu kämpfen. Benjamin Hübner, Nadiem Amiri, Dennis Geiger und Kasim Adams Nuhu fehlen seit Wochen bzw. Monaten.  <p>  Yunus Malli, der im Winter nach Wolfsburg wechselte, konnte nicht ersetzt werden. Auch nicht vom mit Vorschusslorbeeren überschütteten Bojan Krkic, der gegen Schalke nach einer Stunde vom Feld musste. <p>  Obwohl sein Team den Vereinsnegativrekord in der Fremde noch einmal um ein weiteres Stück ausgebaut hat, ist Hertha in der Tabelle aber weiterhin voll auf Kurs Richtung Europapokal.  <p> Da drei der letzten fünf Saison-Heimspiele verloren gingen, waren diesbezüglich allerdings bereits im Frühjahr unverkennbare Abnutzungserscheinungen auszumachen, die trotz der zwischenzeitlich genossenen Sommerpause offenbar auch in der Gegenwart noch nicht restlos überwunden sind.  </pre>


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